Ausbildungsinhalte Gesundheit & Pflege

1. Integrative Pflegeausbildung: Gesundheits- und Krankenpflegeauabildung und Altenpflegeausbildung


In Mecklenburg-Vorpommern wächst der Anteil der älteren pflegebedürftigen Menschen, dazu kommt, dass die Betreuung kranker Menschen immer mehr in den häuslichen Bereich verlegt wird. Ziel der Pflegeausbildung ist es, auf diese Veränderung im Betreuungsspektrum einzugehen.  Ab 01.09.2011 wurde daher zusätzlich zur Gesundheits- und Krankenpflege der Ausbildungsgang Altenpflege angeboten. Vor diesem Hintergrund hat sich gezeigt, dass der Bedarf nach qualifizierten Altenpflegerinnen/Altenpflegern sowie die Nachfrage nach entsprechenden Ausbildungsplätzen größer als bisher angenommen ist. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen, wird ab dem 01.09.2014 die Ausbildung in der Altenpflege nicht wie bisher integrativ, sondern separat und parallel zur Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege stattfinden.

Ausbildungsinhalte der integrativen Pflegeausbildung
• sach- und fachgerechte, umfassend geplante Pflege der Patienten und Bewohner
• gewissenhafte Vorbereitung, Assistenz und Nachbereitung bei Maßnahmen von Diagnostik und Therapie
• Anregung und Anleitung zu gesundheitsförderndem Verhalten
•  Beobachtung des körperlichen und seelischen Zustandes des Patienten oder Bewohners und der Umstände, die seine Gesundheit beeinflussen
• Einleitung lebensnotwendiger Sofortmaßnahmen bis zum Eintreffen des Arztes (Erste Hilfe)
• Erledigung von Verwaltungs- und Dokumentationsmaßnahmen in Zusammenhang mit der Pflege
• Auseinandersetzung mit aktuellen Ergebnissen der Pflege- und Gesundheitsforschung

Im dritten Ausbildungsjahr findet ein Schwerpunktmodul statt. Auszubildende der Altenpflege setzen sich an dieser Stelle mit der Lebensgestaltung älterer Menschen auseinander. Für die Auszubildende der Gesundheits- und Krankenpflege wird der Schwerpunkt auf der Kinderkrankenpflege liegen.

Praktische Einsatzorte während der Ausbildung:
• Klinik für Chirurgie und ihre Fachbereiche
• Klinik für Innere Medizin
• Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
• Klinik für Psychiatrie
• Kinder- und Jugendmedizin
• Fachambulanzen
• Rehabilitationsabteilungen
• ambulante Krankenpflege/Sozialstationen
• Pflegeeinrichtungen

Auszubildende des HELIOS Hanseklinikums sind ca. zu 75% in der Klinik, während
Auszubildende der Wohlfahrtseinrichtungen und anderer Pflegeeinrichtungen zu mindestens 75% in der Einrichtung ihres Ausbildungsträgers eingesetzt sind.

2. Ausbildungsinhalte der Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung

• sach- und fachgerechte, umfassend geplante Pflege der Patienten und Bewohner
• gewissenhafte Vorbereitung, Assistenz und Nachbereitung bei Maßnahmen von Diagnostik und Therapie
• Anregung und Anleitung zu gesundheitsförderndem Verhalten
• Beobachtung des körperlichen und seelischen Zustandes des Patienten oder Bewohners und der Umstände, die seine Gesundheit beeinflussen
• Einleitung lebensnotwendiger Sofortmaßnahmen bis zum Eintreffen des Arztes (Erste Hilfe)
• Erledigung von Verwaltungs- und Dokumentationsmaßnahmen in Zusammenhang mit der Pflege
• Auseinandersetzung mit aktuellen Ergebnissen der Pflege- und Gesundheitsforschung

Im dritten Ausbildungsjahr findet ein Schwerpunktmodul statt. Auszubildende der Altenpflege setzen sich an dieser Stelle mit der Lebensgestaltung älterer Menschen auseinander. Für die Auszubildende der Gesundheits- und Krankenpflege wird der Schwerpunkt auf der Kinderkrankenpflege liegen.

Praktische Einsatzorte während der Ausbildung:
• Klinik für Chirurgie und ihre Fachbereiche
• Klinik für Innere Medizin
• Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
• Klinik für Psychiatrie
• Kinder- und Jugendmedizin
• Fachambulanzen
• Rehabilitationsabteilungen
• ambulante Krankenpflege/Sozialstationen
• Pflegeeinrichtungen

3. Ausbildungsinhalte der Altenpflegeausbildung

Die Altenpflege ist heute eine der wichtigsten Dienstleistungsbranchen. In einer Gesellschaft des langen Lebens nimmt auch die Zahl der pflegebedürftigen älteren Menschen zu. Viele von ihnen werden, ob sie zu Hause, in einer Wohngemeinschaft oder in einem Pflegeheim leben, auf Betreuung und professionelle Pflege angewiesen sein. Dies bedeutet, dass mehr qualifizierte Fachkräfte in der Altenpflege gebraucht werden. Vor allem junge Männer und Frauen sind in diesem Beruf gefragt. Denn dieser Beruf hat Zukunft!

Seit 2003 gibt es das Altenpflegegesetz des Bundes, das die Altenpflegeausbildung auf einen Modernisierungskurs geführt hat. Der Erfolg ist sichtbar: Junge Menschen interessieren sich verstärkt für diesen Ausbildungsberuf.

Die Schulen haben neue pädagogische Konzepte entwickelt, um praxisnah zu unterrichten, die Pflegeeinrichtungen übernehmen als Ausbildungsstätten besondere Verantwortung. Schulischer Unterricht und praktische Ausbildung werden dabei eng verzahnt, um die Schülerinnen und Schüler adäquat auf ihre Berufstätigkeit vorzubereiten. Hier wächst eine neue Generation von gut qualifizierten Pflegefachkräften heran.

Um die Weichen für das eigene Berufsleben richtig stellen zu können, ist die umfassende Information über Ausbildungsgänge und Berufsfelder unverzichtbar.

Anhand dieser Broschüre des Bundesminnisteriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend über die Altenpflegeausbildung:

https://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/Altenpflegeausbildung-Brosch_C3_BCre,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf

können Sie die Strukturen und Inhalte der Altenpflegeausbildung, das Berufsbild der Altenpflegerin und des Altenpflegers, den Arbeitsalltag sowie die Entwicklungsmöglichkeiten dieses Gesund- heitsfachberufes kennen lernen. Es ist wichtig, dass Sie sich selbst ein Urteil bilden über die Aufgaben und Anforderungen, vor allem aber auch über die Chancen, die dieser facettenreiche Beruf heutzutage bietet.

Diese Broschüre zeigt Ihnen, dass Pflegefachkräfte heute Managerinnen und Manager des Pflegealltags sind, sich beruflich vielfältig weiterentwickeln können und ein wichtiger Motor für Ver- änderungen und Innovationen in der Altenpflege sein können. Des Weiteren soll sie einen interessanten und aufschlussreichen Wegweiser durch das Ausbildungs- und Aufgabenfeld der Altenpflege bieten und Unterstützung bei der Wahl des Berufszieles leisten.

Während der praktischen Ausbildung lernen und arbeiten Sie überwiegend in der stationären oder ambulanten Pflegeeinrichtung, mit der Sie den Ausbildungsvertrag geschlossen haben. Insgesamt umfasst die praktische Ausbildung mindestens 2.500 Stunden und damit mindestens 400 Stunden mehr als der schulische Teil der Altenpflegeausbildung. Der hohe Praxisanteil soll gewährleisten, dass Sie sich in Ihrer Ausbildung optimal auf den späteren Berufsalltag vorbereiten können.

Der größte Teil der praktischen Ausbildung findet bei Ihrem Ausbildungsträger statt.

Um Ihnen in der Ausbildung die Vielfalt der beruflichen Einsatzmöglichkeiten sowie das Verständnis für andere Arbeitszusammenhänge näherzubringen und auch um Ihre Flexibilität zu erhöhen, ist vorgegeben, dass Sie sowohl im stationären als auch im ambulanten Pflegebereich ausgebildet werden.