Kann eine einzelne Person alle anderen manipulieren? 

Wie kann es sein, dass eine kleine Gruppe den Rest kontrolliert?

Manipulation und Gruppendynamik sind Themen der Inszenierung des  Theaterstückes „Die Welle 2019“ im Rahmen der Projekttage  der 11. Klassen des Stralsunder Fachgymnasiums auf der Grundlage des im kommenden Jahr  geplanten Schauspiels von Reinhold Tritt nach dem Roman von Morton Rhue .

In dem zwanzigminütigem Stück veranschaulichten die Schüler unter der Leitung der Theaterpädagogin Sabine Kuhnert, dass die Themen wie Faschismus und Holocaust mehr denn je in den Focus unserer Zeit stehen sollen.

Vom 8. – 10.07. erarbeiteten vier Arbeitsgruppen ein aussagekräftiges und sehenswertes Theaterstück.

Die Proben verliefen unter der Regie der Theaterpädagogin koordiniert und dennoch locker ab. Die Schüler erörterten Ideen zu den Szenen und trugen mit ihrem Engagement zum Gelingen des  Stückes bei. Auch beim Erarbeiten des Bühnenbildes, beim Entwerfen  der einzelnen Kostüme  und  der Masken und bei der Entwicklung des Werbeplakates und der Flyer war jeder mit viel Enthusiasmus dabei und brachte sich mit seinen Ideen und Fleiß ein.

Unser Dank geht in erster Linie an die Theaterpädagogin Sabine Kuhnert, die nun schon zum 4. Mal in Folge dreitägige Theaterprojekte mit unserer Schule durchführt und zum Erfolg bringt. Ebenfalls großen Anteil am Gelingen des Projektes haben die Einführungsseminare der Theatermitarbeiter Frau Hase für Öffentlichkeitsarbeit und Herr Melching für die Bühnengestaltung. Stets mit Rat und Tat stand auch die Praktikantin Sopia Tilsen an der Seite der Schüler.

 

Manuela Rolle

Organisatorin des Projektes